Museum und Ausstellung

Der digital erweiterte museale Erzählraum

Interaktives Museum mit knapp 200 Multitouch-Installationen - das Deutsche Spionagemuseum in Berlin
Multitouch-Screens werden von immer mehr innovativen Museen und Ausstellungen eingesetzt
Eine interaktive Museumsvitrine eignet sich für wechselnde Ausstellungen und zur interaktiven Wissensvermittlung

Überführen Sie Ihr Museum oder Ausstellung zusammen mit Garamantis ins digitale und vernetzte Zeitalter. Erreichen Sie junge Museumsbesucher mittels moderner und interaktiver Informationsvermittlung.

Viele Museen und kulturelle Einrichtungen sind, was moderne Musemstechnik angeht, heute noch nicht auf der Höhe der Zeit. Das möchten wir ändern, indem wir innovative Impulse, aber auch konkrete Produkte, für die Museums-Community anbieten. Dank unserer langjährigen Zusammenarbeit mit der Ars Electronica durften wir schon zahlreiche Museen und Ausstellungen auf diesem Weg unterstützen. Wir verfolgen dabei den Ansatz, dass die Technik keinesfalls im Mittelpunkt stehen sollte, sondern vielmehr dem bestehenden musealen Konzept folgend - die Wissensvermittlung fördert und dabei selbst weitgehend im Hintergrund bleibt.

Ein Beispiel: Das eigene Smartphone kann punktuell das Museumserlebnis ergänzen und bereichern. Grundsätzlich sind wir jedoch der Meinung, dass der Besucher bereits täglich genug Zeit an seinem Gerät verbringt und gerade das Museum als authentischer Ort der Wissensvermittlung so interessant und selbsterklärend sein sollte, dass der Besucher nicht auch dort primär mit seinem Smartphone beschäftigt ist – denn das könnte er auch zu Hause.
 

Vorteile für Museen:


  • Exponat steht im Mittelpunkt
  • Modernste Museumstechnik wie Multitouch-Technologien
  • Integration der Besucher durch interaktive Einbindung
  • Beliebig viele Sprachen verfügbar
  • barrierearmer Zugang
  • Innovative Konzepte wie AR und VR
  • Nutzungs-Statistiken und direktes Besucher-Feedback
  • Flexibles CMS für wechselnde Ausstellungen

Passende Museumstechnik:


Interaktive Museumsvitrine

Wie moderne Technik am Beispiel einer Vitrine genutzt wird, zeigt unsere interaktive Multitouch Vitrine für Museen. Zum einen bewahrt sie die Jahrhunderte lang weitestgehend unveränderte Funktion der öffentlichen Ausstellung und des Schutzes eines Exponates. Die Qualität des Zugangs zum Exponat haben wir jedoch dramatisch gesteigert: Der Besucher kann das Exponat über Berührung auf der klaren Vitrinenscheibe bewegen und in seinem Tempo von allen Seiten betrachten. Dadurch, dass sich das Exponat in seiner „natürlichen Umgebung“ in einem 360-Grad-Panorama unter dynamischer Beleuchtung dreht, entsteht eine sehr dichte Atmosphäre, die einen direkten Kontext für den Betrachter schafft. Je nach beleuchtetem Detail kann der Besucher beliebig tief in multimediale Details, wie beispielsweise Bilder, Videos und Texte, einsteigen.

Über beliebig viele hinterlegte Sprachen und Funktionen zur kindgerechten bzw. barrierearmen Präsentation des Exponates erreichen Museen die größtmögliche Zielgruppe hoch individuell. Über die interaktive und multimedial unterstützte Beschäftigung mit dem Exponat entsteht ein intensives und bleibendes Benutzererlebnis. Das Exponat wird über Kontext und modernes Storytelling erst richtig interessant für die Zielgruppen.

Museen haben unzählige, aber sehr erklärungsbedürftige „Schätze“ in ihren Depots – sie müssen sie lediglich zeitgemäß in Szene setzen!


Multitouch-Scanner-Tisch auf der Medientagung zum Humboldt-Forum in der Humboldt-Box in Berlin

Multitouch-Scanner-Tisch als zentraler Infopunkt der Ausstellung

Ein anderes „Problem“, das Museen häufig haben, ist die Vielzahl an Exponaten und die Weitläufigkeit der Räumlichkeiten. Bei begrenzter Zeit und Aufnahmefähigkeit durchlaufen Besucher, oft ungeachtet Ihrer individuellen Interessen, die Ausstellung schlicht von „Anfang an“ und haben gegen Ende der Ausstellung kaum noch Energie. Wäre es nicht sinnvoller, jeden Besucher nach seinen besonderen Interessen zu fragen und ihm daraufhin einen auf ihn zugeschnittenen „Highlight-Rundgang“ zu empfehlen? Genau das kann beispielsweise der Multitouch-Scanner-Tisch leisten. An ihm können sich Besucher über interessenbasierte Filterung einen individuellen Rundgang zusammenstellen lassen oder aber direkt nach dem kürzesten Weg zur gesuchten Abteilung fragen.

Eine Besonderheit dieser Technologie ist die im Tisch integrierte Objekterkennung. Sie erkennt beispielsweise die Eintrittskarte des Besuchers, Bilder einzelner Exponate oder sonstige zuvor erlernte Objekte. Die Möglichkeiten, den Multitouch-Scanner-Tisch in verschiedenen Bauformen als smarten Museums-Guide einzusetzen sind lediglich durch die Phantasie beschränkt.



Dr. Robert Richter - Wissenschaftlicher Leiter des ProduktTestLabor, Museum für Naturkunde Berlin

Für "Die Lange Nacht der Museen 2017" hat Garamantis eine interaktive Anwendung entwickelt, die sowohl die Museumsbesucher als auch die Museumsmitarbeiter begeistert hat. Trotz sehr kurzer Vorlaufzeit ist das Projekt technisch, gestalterisch und organisatorisch von vorne bis hinten gelungen. Die Kooperation war absolut unkompliziert und ich freue mich auf weitere Projekte mit Garamantis.

Dr. Robert Richter, Wissenschaftlicher Leiter des ProduktTestLabor, Museum für Naturkunde Berlin

Innovative Konzepte wie VR und AR

Je nach musealem Konzept kann der Einsatz von Virtuellen Realitäten (VR) für einige Häuser Sinn machen (Beispiel: Naturkunde in Virtual Reality erleben). Der größte Nachteil von VR ist, dass der Benutzer während der Benutzung von der Außenwelt abgeschirmt ist. Er befindet sich mit den Sinnen Sehen und Hören zeitweise in der Virtuellen Realität und nicht am Ort selbst.

Bei einer erweiterten Realität (Augmented Reality, kurz AR) wird der jeweilige Ort über Screens mit zusätzlichen, digitalen Informationen erweitert. Der Vorteil hierbei ist also, dass der Ort weiterhin im Mittelpunkt steht. (Hier ein Beispiel: Augmented Reality im Museum)

Aufgrund der empfindlichen und teuren Technik sowie dem hohen Erklärungs- und Betreuungsaufwand, sollte ein Virtual Reality Konzept für Museen gut durchdacht und zuvor prototypisch erprobt sein. Garamantis steht Ihnen für einen Austausch und zur Entwicklung von zielführenden Ideen gerne zur Verfügung.


Flexibles CMS für wechselnde Ausstellungen

Sämtliche digitalen Museumsinstallationen haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber traditionellen Ausstellungsmethoden: Ihre Inhalte lassen sich einfach und schnell austauschen. Interaktive Museen wie das Deutsche Spionagemuseum in Berlin, können über ein effizientes, zentrales Content-Management-System (CMS)die Inhalte ganzer Ausstellungsbereiche mit wenigen Klicks verändern. Die interaktive Vitrine kann ebenfalls mit nahezu beliebigen Exponaten bestückt werden – es müssen lediglich die Bilder, Videos und Texte digital ausgetauscht werden.

Gleiches gilt für den Multitouch-Scanner-Tisch und weitere Installationen. Es handelt sich also um eine sehr flexible sowie langfristigen Nutzen bringende Investition, gerade bei wechselnden Ausstellungen.

Dank der umfassenden Auswertungsstatistik haben Kuratoren zudem jederzeit ein aktuelles Besucherfeedback und können sehen, welche Exponate und Inhalte besonders intensiv genutzt werden und wo es eventuell noch Verbesserungsbedarf gibt. Das Museum ist so in der Lage, sich ständig zu verbessern und das Ausstellungskonzept zu optimieren.

Flexibles CMS für wechselnde Ausstellungen in Museen


Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der interaktiven Möglichkeiten für Museen und Ausstellungen. Treten Sie jetzt mit uns in Kontakt, um für Ihr Haus Ideen und Möglichkeiten zu besprechen.


Museumsreport - 20.4.2017

Während herkömmliche Vitrinen lediglich eine statische Objektpräsentation bieten sowie vor Staub, Beschädigung und Diebstahl schützen, soll die neue interaktive Vitrine von Garamantis den Nutzer zur spielerischen Erforschung des Objekts anregen. Der vormals passive Betrachter wird zum aktiven Nutzer und interagiert intuitiv über das transparente Multitouch-Glas mit dem ausgestellten Objekt.
Garamantis stellt interaktive Vitrine vor

Museumsreport, 20.4.2017


Franz-Michael Günther - Kurator des Deutschen Spionagemuseums

Die Zusammenarbeit mit Garamantis, in dem in jeder Hinsicht sehr komplexen und komplizierten Projekt im Spionagemuseum Berlin, lässt sich für mich in folgende drei Erkenntnisse zusammenfassen: Erstens, ein „geht nicht“ gab es nie. Wenn doch, waren eher die Anforderungen oder Wünsche zu unpräzise formuliert. Garamantis hat sie dann mit Lösungsvorschlägen präzisiert. Zweitens, die Ideen und Netzwerke von Garamantis, z.B. die interaktiven Vitrinen, haben der Ausstellungskonzeption neue und innovative Präsentationsmöglichkeiten eröffnet und wurden in die Dauerausstellung integriert. Drittens, das Projekt hat massiv Kraft und Nerven gekostet. Das gesamte Team von Garamantis war immer eine wichtige „Tankstelle“, und das nicht ohne garamantischen Humor und vermittelnder Leichtigkeit für uns Alle. Es hat großen Spaß gemacht und eine Weiterempfehlung ist zwingend geboten!

Franz-Michael Günther, Kurator des Deutschen Spionagemuseums


Elke Kellner - Geschäftsführerin des ICOM Österreich

Die Vitrine demonstrierte State-of-the-Art Museumstechnologie und begeisterte die österreichische Museumscommunity durch ihr elegantes Design und die einfach zu bedienende Benutzeroberfläche. So können der Besucherin rund um das ausgestellte Objekt ganz einfach viele weitergehende Informationen zugänglich gemacht werden, ganz im Sinne eines modernen Story-Tellings im Museum.

Elke Kellner, Geschäftsführerin des ICOM Österreich

Kostenlose Beratung zum interaktiven Museum

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