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Garamantis – Interactive Technologies
08 OKT. 2026

Unternehmen präsentieren: Innovation erlebbar machen und Kunden überzeugen

  • Showroom
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Unternehmen präsentieren: Innovation erlebbar machen und Kunden überzeugen

Ihre moderne Produktion, Ihre Entwicklungskompetenz und Ihre Technologien sind starke Argumente. Am eigenen Unternehmensstandort können Kunden erleben, was dahintersteckt: wie Sie fertigen, Qualität sichern und neue Lösungen entwickeln. Wer ein produzierendes Unternehmen präsentieren möchte, hat hier besonders gute Voraussetzungen, aus Leistungsversprechen überzeugende Einblicke zu machen.

Für mittlere und große Industrieunternehmen ist ein Showroom deshalb ein strategischer Ort für den Vertrieb. Er gibt Bestandskunden Anlass, weitere Kompetenzen und Anwendungen kennenzulernen. Gleichzeitig schafft er einen attraktiven Rahmen, um Neukunden und Unternehmen einzuladen, die bisher beim Wettbewerb kaufen.

Im eigenen Haus gestalten Sie die Bedingungen für diesen Besuch. Raum, Licht, Medien, reale Produkte und Demonstrationen lassen sich auf Ihre Gäste abstimmen. Fachleute aus Entwicklung und Produktion können gezielt hinzukommen. Labor, Technikum oder Fertigung liefern die passenden Belege. Diese Verbindung macht den Unternehmenssitz zu einem besonders überzeugenden Ort für die Firmenvorstellung.

Ein interaktiver Corporate Showroom bündelt diese Möglichkeiten: Er macht Innovationskraft verständlich, eröffnet Gespräche über konkrete Anwendungen und bereitet den nächsten Schritt in der Kundenbeziehung vor.

Was gehört in eine überzeugende Unternehmenspräsentation?

Eine Unternehmenspräsentation erklärt, welche Aufgaben Ihr Unternehmen löst, wie es arbeitet und warum eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Unternehmensgeschichte, Standorte und Kennzahlen gehören dort hinein, wo sie diese Aussagen belegen.

Für Industrieunternehmen bietet sich folgender Aufbau an:

Leitfrage der Kunden

Passender Inhalt

Verstehen Sie unsere Herausforderung?

Eine konkrete Anwendung oder typische Aufgabenstellung der Zielgruppe

Was können Sie für uns leisten?

Relevante Produkte, Verfahren und Dienstleistungen

Wie funktioniert Ihre Lösung?

Demonstration, Modell, Visualisierung oder Einblick in die Produktion

Was unterscheidet Ihr Unternehmen?

Nachweisbare Stärken in Entwicklung, Fertigung, Qualität oder Service

Wo hat sich das bewährt?

Freigegebene Referenzen, Prüfergebnisse und Anwendungsbeispiele

Wie kommen wir weiter?

Workshop, Bemusterung, technisches Gespräch oder Angebot

Diese Struktur funktioniert in einem kurzen Vortrag ebenso wie bei einer interaktiven Firmenvorstellung. Im Showroom können Sie die einzelnen Themen zusätzlich nach Interesse auswählen und vertiefen.

Warum der eigene Standort eine besondere Chance bietet

Auf einer Messe teilen Sie die Aufmerksamkeit mit anderen Ausstellern. Im Online-Termin sehen Ihre Kunden einen begrenzten Ausschnitt. Am Unternehmenssitz können Sie ein zusammenhängendes Bild Ihrer Leistungsfähigkeit vermitteln.

Sie bestimmen den Ablauf vom Empfang bis zum Abschlussgespräch. Ein Showroom schafft zunächst Orientierung: Welche Kompetenzen besitzt das Unternehmen? Welche Technologien sind für die Gäste relevant? Anschließend lassen sich ausgewählte Aussagen in der Fertigung oder im Labor konkret nachvollziehen.

Besonders wertvoll ist dieses Zusammenspiel bei Leistungen, deren Qualität von außen schwer einzuschätzen ist. Entwicklungstiefe, Prozesssicherheit und Fertigungspräzision werden greifbarer, wenn Kunden passende Beispiele sehen und mit den verantwortlichen Fachleuten sprechen können.

Der Standortbesuch braucht dafür eine klare Auswahl. Ein Rundgang durch sämtliche Abteilungen ist selten die beste Unternehmenspräsentation. Entscheidend sind die Stationen, die für die jeweilige Kundengruppe einen erkennbaren Nutzen haben.

Immersiver Corporate Showroom von FFT Produktionssysteme

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Bestandskunden ausbauen und neue Kunden einladen

Ein Showroom-Projekt sollte mit konkreten Vertriebsaufgaben beginnen. Drei Besuchsanlässe sind besonders relevant.

  1. Bestandskunden weitere Kompetenzen zeigen

Viele Kunden kennen einen Lieferanten zunächst über ein bestimmtes Produkt oder Geschäftsfeld. Ein Showroom-Besuch kann sichtbar machen, welche weiteren Anwendungen, Entwicklungsleistungen oder Services für sie interessant sind.

Planen Sie den Besuch deshalb rund um die bestehende Zusammenarbeit: Was nutzt der Kunde bereits? Welche angrenzenden Aufgaben könnten Sie ebenfalls lösen? Welche Neuheiten rechtfertigen einen erneuten Termin?

  1. Neukunden einen fachlichen Besuchsanlass bieten

Eine Einladung gewinnt an Wert, wenn sie ein konkretes Thema verspricht: einen Anwendungstag, eine Technologiedemonstration, einen Workshop oder die gemeinsame Untersuchung einer Produktionsaufgabe.

Der Showroom liefert dafür einen Rahmen, in dem Interessenten Ihr Unternehmen kennenlernen und zugleich etwas für ihre eigene Arbeit mitnehmen.

  1. Kunden des Wettbewerbs Unterschiede nachvollziehbar machen

Unternehmen, die bereits bei anderen Anbietern kaufen, brauchen einen guten Grund, sich mit einer Alternative zu beschäftigen. Zeigen Sie anhand konkreter Anforderungen, welche Möglichkeiten Ihre Lösungen eröffnen.

Relevant sind beispielsweise die Integration in bestehende Prozesse, Wartungszugänglichkeit, Materialeigenschaften oder Unterstützung bei der Entwicklung. Belegen Sie Unterschiede durch Demonstrationen und nachvollziehbare Daten. Pauschale Überlegenheitsversprechen ersetzen keine fachliche Prüfung.

Innovation und moderne Produktion verständlich präsentieren

Innovationskraft wird überzeugend, wenn Gäste erkennen, welche Verbesserung daraus entsteht. Eine neue Technologie sollte deshalb mit ihrer Anwendung und einem passenden Beleg verbunden werden.

Was Sie zeigen möchten

Wie es verständlich wird

Automatisierte Produktion

Ein Prozessmodell zeigt Materialfluss, Bearbeitung und menschliche Eingriffe.

Präzision und Qualitätssicherung

Ein Bauteil wird mit Messverfahren, Toleranzen und freigegebenen Prüfergebnissen verbunden.

Neue Materialien

Muster machen Eigenschaften vergleichbar; digitale Inhalte erklären Anwendungen.

Vernetzte Fertigung

Eine Visualisierung zeigt, welche Daten erfasst und für welche Entscheidungen genutzt werden.

Entwicklungskompetenz

Prototypen und Tests verdeutlichen den Weg von der Anforderung zur Lösung.

Ressourcenverbrauch

Belastbare Vergleichsdaten erklären Verbrauch, Rahmenbedingungen und Einsparpotenziale.

Nicht jeder Prozess lässt sich live zeigen. Manche Anlagen sind zu groß, bestimmte Abläufe finden im Inneren einer Maschine statt, andere Informationen sind vertraulich. Hier helfen Animationen, interaktive Modelle und freigegebene Demonstrationsdaten.

Eine interaktive Produktpräsentation kann diese Ebenen verbinden: Gäste betrachten ein reales Produkt und öffnen dazu genau die Funktionen, Varianten oder Prozessschritte, die sie interessieren.

Beispiel: Ein Industrieunternehmen in fünf Minuten präsentieren

Das folgende fiktive Beispiel zeigt einen möglichen Einstieg für einen Hersteller automatisierter Prüfsysteme. Die fünf Minuten dienen der Orientierung; anschließend folgt die Vertiefung.

1. Die Kundenaufgabe eröffnen

„Sie müssen unterschiedliche Bauteile zuverlässig prüfen und Ihre Produktion bei neuen Varianten schnell umstellen. Wir zeigen Ihnen heute, wie unsere Prüfsysteme diese beiden Aufgaben verbinden.“

Damit steht die Anwendung am Anfang. Die Gäste können unmittelbar einschätzen, warum der Besuch für sie relevant ist.

2. Unternehmen und Kompetenz einordnen

Stellen Sie kurz vor, welche Systeme Sie entwickeln, für welche Branchen Sie arbeiten und welche Leistungen Sie selbst übernehmen. Wählen Sie nur die Unternehmensdaten aus, die für diese Aufgabe Vertrauen schaffen.

3. Die Lösung demonstrieren

Ein reales Bauteil startet eine interaktive Darstellung. Die Gäste verfolgen den Prüfablauf, wählen eine andere Variante und sehen, welche Anpassungen erforderlich sind.

4. Die Aussage belegen

Zeigen Sie dazu passende Testergebnisse oder eine freigegebene Referenz. Erläutern Sie auch die Bedingungen, unter denen die Ergebnisse erreicht wurden.

5. In das Kundengespräch übergehen

„Welche Bauteilvarianten und Prüfanforderungen sind für Sie besonders wichtig? Diese können wir jetzt gemeinsam durchgehen und anschließend im Technikum vertiefen.“

Aus der Firmenvorstellung wird so ein Gespräch über die konkrete Aufgabe der Gäste.

Den Showroom als zusammenhängenden Kundenbesuch planen

Für Projektverantwortliche ist der gesamte Besuch die Planungseinheit. Showroom, Gesprächsbereich und mögliche Werksführung sollten aufeinander aufbauen.

Ein sinnvoller Ablauf besteht aus fünf Phasen:

  1. Ankommen: Die Gäste erkennen, welches Thema und welcher Nutzen sie erwarten.
  2. Orientieren: Ein kurzer Überblick ordnet Unternehmen, Kompetenzen und relevante Anwendungen ein.
  3. Entdecken: Produkte, Demonstrationen und interaktive Inhalte machen ausgewählte Leistungen verständlich.
  4. Vertiefen: Fachgespräch, Labor oder Produktion beantworten konkrete Fragen.
  5. Vereinbaren: Gastgeber und Gäste halten den nächsten Schritt fest.

Für Bestandskunden kann der Überblick kurz ausfallen und die Vertiefung bei neuen Anwendungen beginnen. Neukunden benötigen meist mehr Einordnung. Internationale Gruppen brauchen passende Sprachversionen.

Der Leitfaden Ausstellungsraum gestalten: In neun Schritten zum überzeugenden Showroom erklärt, wie sich daraus Raumgestaltung, Besucherführung, Medien und Betrieb ableiten lassen.

PowerPoint, interaktive Präsentation oder Showroom?

Das passende Format hängt von Anlass, Inhalt und Nutzung ab.

Format

Besonders geeignet für

Zu berücksichtigen

Klassische Präsentation

Online-Termine, kurze Erstgespräche und interne Abstimmungen

Inhalte übersichtlich halten und Fragen flexibel aufnehmen

Interaktives Exponat

Einzelne Produkte und Anwendungen auf Messen oder im Foyer

Einen klaren Einstieg und eine verständliche Interaktion schaffen

Mobiles Präsentationssystem

Roadshows und wechselnde Standorte

Transport, Aufbau und Betreuung einplanen

Corporate Showroom

Wiederkehrende Kundenbesuche und komplexe industrielle Angebote

Inhalte, Raum, Technik und Vertriebsablauf gemeinsam entwickeln

Drei Beispiele aus der Garamantis-Praxis

Wack Group: Verfahren verstehen und den Laborbesuch vorbereiten

Für die Wack Group entwickelte Garamantis einen Corporate Showroom mit vier interaktiven Stationen. Der Rundgang verbindet Unternehmensgeschichte, Produktwelten und Analyseverfahren und bereitet auf den anschließenden Besuch in Labor und Technikum vor.

Die Analysestation macht Verfahren über auswählbare „Analyse-Cubes“ zugänglich. Ein eigens entwickeltes Display verbindet transparente OLED-Touchscreens, LED-Folie und eine bewegte Glycerin-Schicht. Das Projekt zeigt, wie sich industrielle Kompetenz durch verständliche Interaktion und eine eigenständige räumliche Gestaltung vermitteln lässt.

Die Analysestation macht Verfahren über auswählbare „Analyse-Cubes“ zugänglich

Lingemann: Beschaffungsprozesse gemeinsam erkunden

Im Procurement Future Showroom von Lingemann sind ein Multitouch-Scanner-Tisch, eine Screenwall, reale IoT-Produkte sowie Licht und Audio miteinander verbunden.

Ein interaktiver Konfigurator ermöglicht es, IoT-Lösungen in einer dargestellten Produktionsumgebung zu platzieren. Gastgeber und Gäste können vom Unternehmensüberblick zu konkreten Beschaffungsfragen wechseln. Auf rund 55 Quadratmetern entsteht damit eine Präsentationsumgebung, die reale Produkte und digitale Prozesse zusammenführt.

Ein interaktiver Konfigurator ermöglicht es, IoT-Lösungen in einer dargestellten Produktionsumgebung zu platzieren

Daikin: Über Anwendungen in das Portfolio einsteigen

Für das Daikin Chemical Europe Innovation Center konzipierte und plante Garamantis einen interaktiven Showroom mit Multitouch-Tisch und gekoppelter Bildschirmwand.

Eine dreidimensionale Stadt visualisiert relevante Industrien für Daikin Chemicals. Gäste erhalten damit einen Einstieg über Einsatzfelder der chemischen Hochleistungsprodukte. Das Beispiel verdeutlicht, wie ein breites Portfolio aus der Perspektive seiner Anwendungen erschlossen werden kann.

Für das Daikin Chemical Europe Innovation Center konzipierte und plante Garamantis einen interaktiven Showroom mit Multitouch-Tisch und gekoppelter Bildschirmwand

Was Projektverantwortliche vor der Umsetzung klären sollten

Ein erfolgreicher Showroom braucht ein gemeinsames Briefing von Vertrieb, Marketing und den beteiligten Fachbereichen. Stimmen Sie frühzeitig folgende Punkte ab:

  • Vertriebsziel: Welche Kundenbeziehungen und Geschäftsfelder soll der Showroom unterstützen?
  • Besuchsanlässe: Warum sollen Kunden erstmals kommen oder erneut eingeladen werden?
  • Inhalte und Belege: Welche Anwendungen, Produkte, Referenzen und Daten sind relevant und freigegeben?
  • Nutzung: Wer präsentiert, wie groß sind die Gruppen und wie wird der Besuch vorbereitet?
  • Standortanbindung: Welche Bereiche von Produktion, Labor oder Technikum können eingebunden werden?
  • Technik und Zugänglichkeit: Welche Bedienung, Sprachen, Untertitel und alternativen Informationswege werden benötigt?
  • Betrieb: Wer pflegt Inhalte, betreut die Technik und schult die Präsentierenden?
  • Erfolgsmessung: Wie werden Folgegespräche, Workshops, Bemusterungen und neue Projektanfragen erfasst?

Ein CMS kann die Pflege der dafür vorgesehenen Texte, Medien und Präsentationsvarianten erleichtern. Neue Funktionen oder Interaktionen können zusätzliche Entwicklung erfordern.

Garamantis verbindet Konzept, Gestaltung, Software und Systemintegration mit der Umsetzung und Betreuung interaktiver Präsentationsräume.

Häufige Fragen zum Thema Unternehmen präsentieren

Wie präsentiert man ein Industrieunternehmen überzeugend?

Beginnen Sie mit einer relevanten Kundenaufgabe. Erklären Sie anschließend Ihre Kompetenzen und zeigen Sie anhand von Produkten, Demonstrationen und Belegen, wie Sie diese Aufgabe lösen. Am eigenen Standort können Sie die Firmenvorstellung mit Fachgesprächen und Einblicken in Produktion oder Entwicklung verbinden.

Wie unterstützt ein Showroom bestehende Kundenbeziehungen?

Er macht weitere Anwendungen, Technologien und Leistungen sichtbar, die Kunden bisher möglicherweise nicht kennen. Neue Inhalte bieten Anlass für erneute Besuche und Gespräche über zusätzliche Aufgaben.

Wie schafft ein Showroom einen Anlass für Neukunden?

Verknüpfen Sie die Einladung mit einem fachlichen Nutzen: einer Demonstration, einem Anwendungstag oder einem Workshop. Der Showroom bietet den Rahmen, um Ihr Unternehmen vorzustellen und die Anforderungen der Gäste gemeinsam zu vertiefen.

Muss jede Unternehmenspräsentation interaktiv sein?

Nein. Eine kurze, gut aufgebaute Präsentation kann für den Erstkontakt genügen. Interaktive Inhalte sind besonders hilfreich, wenn Gäste Varianten vergleichen, komplexe Abläufe verstehen oder unterschiedliche Themen selbst auswählen sollen.

Wie lässt sich die Wirkung eines Showrooms bewerten?

Erfassen Sie neben Besuchen auch die daraus entstehenden nächsten Schritte: technische Folgegespräche, Workshops, Bemusterungen, Angebote und neue Projektanfragen. Diese Informationen helfen, Inhalte und Besuchsabläufe gezielt weiterzuentwickeln; sie belegen für sich allein noch keinen ursächlichen Umsatzeffekt.