29
Jun 2021

Showroom: Kosten für Bau und Betrieb

Showroom Kosten für Bau und Betrieb

Kostenüberblick – Passt ein Showroom in mein Budget?

Seriös lässt sich diese Frage nach den Kosten erst nach Abschluss der Konzeptentwicklung beantworten. Grundsätzlich ist die Summe der Kosten natürlich von der Größe des Showrooms, der Anzahl der Exponate/Stationen, der multimedialen Aufbereitung der Inhalte sowie der Qualität der verarbeiteten Materialien und Technik-Komponenten abhängig.

An zahlreichen Stellschrauben können erfahrene Spezialist*innen unnötige Kosten für Bau und Betrieb vermeiden, ohne dass es im Gesamterlebnis wahrzunehmen ist. An anderen Stellen sollten Sie es tunlichst vermeiden, den Rotstift anzusetzen. Immerhin ist Ihr Showroom eine Erlebniswelt, die Ihre Marke und Ihre potenziellen Kunden über Faszination und Begeisterung miteinander verbinden soll. Eine Animation mit Endlos-Ladebalken könnte sich unschön dazwischen drängeln …

Präzision hin und her – wir wissen, Sie brauchen eine grobe Hausnummer, um sich zu entscheiden „Können wir einen Showroom realisieren?“ Darum hier gleich drei davon.

Wie viel Budget muss ich für die Realisierung eines Showroom einplanen?

▶️ Kleiner Showroom

Ein kleiner aber feiner Showroom lässt sich erfahrungsgemäß für 100k bis 250k planen und realisieren. Klein bedeutet in diesem Fall beispielsweise ein zentraler Multitouch-Tisch, kombiniert mit einer mittelgroßen Screenwall sowie eine ausgewählte Produktausstellung. Auch ein Licht- und Audio-System ist Bestandteil dieses Showrooms, der sich für einzelne Besucher*innen sowie geführte Entscheider-Gruppen aus der Region eignet.

▶️ Mittelgroßer Showroom

Ein mittelgroßer Showroom kann grob mit 250k bis 500k kalkuliert werden. Er umfasst zusätzlich eine oder mehrere individuelle Highlight-Installationen rund um die Produkte und Dienstleistungen sowie mehrere Exponate auf größerer Fläche. Besucher*innen können landesweit eingeladen werden und es wird ganz bestimmt nicht die Anfahrt sein, die ihnen in Erinnerung bleibt …

▶️ Großer Showroom

Eine ganze Unternehmensausstellung bzw. ein großer Showroom für geführte und ungeführte Gruppen geht bei 500k los und kennt nach oben natürlich keine Budgetgrenzen. Er besteht aus mehreren Räumen oder einer weitreichenden interaktiven Fläche. Ziel ist es, auch internationales Publikum einzuladen und größere Events stattfinden zu lassen.

 

Überblick zu laufenden Kosten

Bedenken Sie in Ihrer Budgetplanung nicht nur die einmaligen Anschaffungskosten des Showrooms, sondern behalten Sie auch die laufenden Ausgaben im Blick. Diese variieren abhängig von der Größe, der Nutzungsintensität sowie der Professionalität eventueller Führungen.

Checkliste Betriebskosten:

  • Management und Organisation (Einladungsmanagement, Koordination intern und extern, Besucher*innendienst)
  • Nebenkosten (Reinigung, Security, Wartung, Reparaturen, Energieverbrauch)
  • Individuelle Besuchskosten (Personalkosten, Catering, Produktproben, Transporte)
  • Content-Management (Adaption und Erstellung von Inhalten, Updates)
  • IT-Administration (Lizenzen, Hosting, Wartung, Help-Desk)
  • Events (Agenturen, Möblierung, Catering, Hostessen)

Je mehr Interessenten und Anlässe Sie für Ihren Showroom finden, desto eher machen sich auch die Fixkosten bezahlt. Überlegen Sie, welche Ihrer Unternehmensbereiche oder Stakeholder den Showroom gewinnbringend auch für ihre Zwecke nutzen können!

Typische interne Stakeholder eines Showrooms:

  • Personalabteilung (Recruiting-Events, Onboarding, Fortbildung)
  • Marketing (Lead-Generierung, Events, Video-Produktion)
  • Vertrieb (Kund*innengewinnung, Bestandskund*innen, Events)
  • Unternehmenskommunikation (Politiker*innen, Journalisten)
  • Geschäftsleitung (Partner*innen, Investor*innen, Lieferant*innen)

Typische externe Dienstleister für die Realisierung eines Showroom:

  • Agentur für Ausstellungsdesign
  • Innenarchitekt/Designer
  • Trockenbau/Maler
  • Elektroinstallateur/Verkabelung/Klimatechnik
  • Agentur für interaktive Ausstellungen

Tipp: Die Tätigkeitsbereiche der Dienstleister können sich überschneiden oder ein Dienstleister deckt mehrere Bereiche ab. So kann beispielsweise die Agentur für interaktive Ausstellungen auch für das Ausstellungsdesign verantwortlich sein.

Dieser Blogeintrag ist ein Ausschnitt aus unserem umfangreichen Whitepaper „Showrooms für Unternehmen erfolgreich planen und realisieren – Eine Anleitung vom WIE zum WOW“. Wenn Sie das Whitepaper kostenlos erhalten möchten, schreiben Sie bitte eine Mail mit dem Betreff „Whitepaper Showroom“ an info@garamantis.com.

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