7 Erfolgsfaktoren fĂŒr Ihren Interaktiven Showroom
- Showroom
FrĂŒher waren Showrooms oft nur luftige Lager, in denen Produkte standen. Heute sind sie die TĂŒren zum HerzstĂŒck, zur Corporate Identity, Ihres Unternehmens. Sie sind Erlebniswelten, die Ihre Marke und Ihre potenziellen Kunden ĂŒber Faszination miteinander verbinden. Vorausgesetzt natĂŒrlich, Sie wissen dieses Vertriebsinstrument wirksam zu nutzen. Wir haben fĂŒr Sie sieben Erfolgsfaktoren zusammengetragen, mit denen Sie auf Nummer sicher gehen.
Ein erfolgreicher interaktiver Showroom lĂ€sst interessierte Besucher, potenzielle Kunden oder Investoren in die Markenwelt Ihres Unternehmens eintauchen. Und prĂ€gt sich im Idealfall dauerhaft positiv in ihr GedĂ€chtnis ein. Insbesondere im B2B-Vertrieb von Produkten gibt es kaum einen wichtigeren Touchpoint auf dem Weg vom Lead zum Kunden.Â
Egal, ob Neubau oder Umgestaltung, diese sieben Faktoren in der Planung und Umsetzung helfen Ihnen dabei, Ihren eigenen Showroom zu einem erfolgreichen multimedialen und interaktiven Highlight zu machen.
1. Ganzheitliches Konzept: Klar, Sie sind bereits begeistert von Ihren Produkten. Finden Sie als nÀchstes heraus, wie Ihre Besucherinnen und Besucher es werden.
Ein durchdachtes Konzept ist nicht nur die Grundlage, sondern auch Ihr Handlungsleitfaden fĂŒr den langfristigen Erfolg Ihres Showrooms. Nehmen Sie sich Zeit fĂŒr die Planung und holen Sie sich Input von Kollegen sowie externen Experten. Hinterfragen Sie immer wieder die interne, eingeschliffene Sicht des Unternehmens und nehmen Sie stattdessen die Perspektiven Ihrer Zielgruppe ein:Â
- Was möchten Ihre Besucher wirklich sehen, erleben und erfahren?Â
- Wie können Sie die Kernwerte Ihres Unternehmens und die relevanten USPs Ihrer Produkte zielgruppengerecht erlebbar machen?Â
Formulieren Sie eine kreative Leitidee, anhand derer Sie das Design und die inhaltliche Gestaltung Ihres Showroom immer wieder prĂŒfen können. Beziehen Sie dabei sowohl Kolleginnen und Kollegen, die eher analytisch und zahlengetrieben denken, als auch kreative Freigeister mit Fokus auf Emotionen ein. Erstere haben die Customer Journey und Konvertierung im Blick, letztere die GĂ€nsehautmomente Ihrer Besucher. Brainstormen Sie zunĂ€chst ganz offen und spielen Sie Ihre Ideen immer wieder aus der Perspektive unterschiedlicher Zielgruppen durch. Sobald alle imaginĂ€ren Besucher âWow!â sagen oder (noch besser) es ihnen die Sprache verschlĂ€gt, sind Sie auf einem guten Weg und können in die Detailplanung gehen.Â
2. Lenken Sie auf Ihr Produkt. Und nicht von ihm ab.
Technisch ist in interaktiven Showrooms heute nahezu alles realisierbar. Aber ist es auch zielfĂŒhrend? Zu jeder Zeit sollte Ihr Produkt, bzw. Ihre Dienstleistung im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Die interaktive Technik unterstĂŒtzt und erklĂ€rt, bleibt dabei aber dezent im Hintergrund. SchlieĂlich wollen Sie Ihr Produkt verkaufen und nicht den Showroom. (Das machen wir ja bereits ;)Â
Die Frage ist also, wie inszeniert Ihr Showroom Ihr Produkt oder Ihre Leistung eindrucksvoll und nachhaltig? Besucher sollten Ihr Produkt jederzeit sehen, anfassen und mit ihm interagieren können. Je intensiver, immersiver und ĂŒberraschender diese Interaktion ausfĂ€llt, desto höher ist das Involvement und die Erfolgswahrscheinlichkeit. Schaffen Sie im wahrsten Sinne BerĂŒhrungspunkte!
Dienstleistungen und nicht-materielle Produkte können gekonnt durch Technologie (be)greifbar gemacht werden. Hier ein Beispiel, wie ein interaktiver Showroom eine KĂŒnstliche Intelligenz (KI) erlebbar macht.Â
3. Multimediale Dramaturgie: ErzÀhlen Sie Ihr Produkt so, wie Ihre Zielgruppen es weitererzÀhlen sollen.
Stellen Sie sich vor, der Besuch in Ihrem Showroom sei ein TheaterstĂŒck in mehreren Akten. Ăberlassen Sie als Regisseur nichts dem Zufall â vom ersten Auftritt ĂŒber die ĂŒberraschende Wende bis hin zum Applaus. Welche Geschichte wollen Sie erzĂ€hlen?
Was passiert beispielsweise beim Betreten des Raumes? BegrĂŒĂt der Showroom Ihre Besucher? Er kann sie zum Beispiel per Sensor erkennen und durch eine dezente Aktivierung von Licht und Sound begrĂŒĂen und leiten. Auch Willkommensbotschaften auf Bildschirmen oder Projektionen sind dankbare Individualisierungen fĂŒr Ihre GĂ€ste.Â
Fragen Sie sich auĂerdem: Welche interaktiven Stationen sollen besucht werden und welche digitalen Inhalte stellen Sie fĂŒr die unterschiedlichen Zielgruppen bereit?
Mögliche Stationen in Ihrem Showroom
- Interaktive Vitrinen: PrÀsentieren Sie Ihre Produkte sicher, aber eindrucksvoll hinter Multitouch-Glas. Mit Hilfe von Bildschirmen setzen Sie die Stimmung, erklÀren Herstellungsprozesse und weitere Informationen proaktiv.
- Screen-Walls: Ob mit Touch-Erkennung oder Steuerung per Tablet, eine Bildschirmwand eignet sich fĂŒr PrĂ€sentationen, die alles andere sind als klassisch. Oder Sie zeigen ganz nebenbei (und ganz schön groĂ) beeindruckende Filmaufnahmen oder hochauflösende 3D-Modelle.
- Interaktive WÀnde: Mittels einer Kombination aus Vitrinen, Prints, Projektionen und eingelassenen Multitouch-Screens können Sie Ihr Unternehmen, seine Geschichte und die wichtigsten GeschÀftsfelder raumgreifend und abwechslungsreich prÀsentieren oder selbst erkunden lassen.
- Augmented-Reality-Stationen: Dreh- oder schwenkbaren Monitore sind nur eins von vielen Beispielen, wie Ihre Besucher die reale Umgebung mit digitalen Zusatzinformationen interaktiv erkunden können.
- Multitouch-Tische: Die Fast-Alles-Könner sind (gerade deshalb) hÀufig zentrale Stationen in interaktiven Showrooms. Sie können alle denkbaren Arten von Inhalten prÀsentieren, mit Produkten und GegenstÀnden interagieren oder auch als Produktkonfiguratoren fungieren.
- Hologramme: Was im Film Magie ist, wird im Showroom zum Werkzeug: Hologrammartige Technologien ziehen Blicke an, erklÀren komplexe Inhalte rÀumlich und schaffen unvergessliche Markenmomente.
4. Vernetzung der Stationen: Betrachten Sie Ihren Showroom als einen gut ausbalancierten Organismus.
Besucher sollten Ihren Showroom als zusammenhĂ€ngende und intelligente Einheit, als ganzheitlichen und hochmodernen Raum wahrnehmen. Dazu gehört, dass sĂ€mtliche Exponate/Stationen sowie Licht und Audio miteinander vernetzt sind. Bereits einfache Effekte wie eine smart gesteuerte Beleuchtung von ausgestellten Produkten tragen viel zum Gesamterlebnis bei. Ebenso ein dezentes Interaktions-Feedback durch Sound und Lichtstimmung.Â
Eine individuelle Produktkonfiguration auf dem Multitouch-Tisch könnte als Projection Mapping auf einem weiĂen Produkt-Rohling visualisiert werden. Inhalte des Tisches können auf eine Screenwall geworfen bzw. erweitert werden⊠Es gibt so viele Optionen, dass Ihnen in der Planung garantiert nicht langweilig wird. Genauso wenig wie Ihren Zielgruppen beim Besuch des clever vernetzten Showroom.
5. Technische Planung des Showrooms: Achten Sie auf Hardware, die sich unverzichtbar und ihre Infrastruktur unsichtbar macht.
Eine professionelle technische Planung und Auswahl der Hardware-Komponenten ist nicht nur fĂŒr das spĂ€tere Gesamterlebnis essentiell, sondern auch mit Blick auf die Kosten â vor allem diejenigen, die Sie sich dadurch sparen können.Â
Am Beispiel einer Screen-Wall: Welche Abmessungen, Auflösungen und RahmenabstĂ€nde können mit effizientem Budgeteinsatz erreicht werden? Wie lĂ€sst sich die Steuerung einer ganzen Screen-Wall mit nur einem PC realisieren? Und welche Mechanismen sollten fĂŒr eine gĂŒnstige Wartung vorgesehen werden? GrundsĂ€tzlich bringen interaktive Showrooms eine Vielzahl von Strom- und NetzwerkanschlĂŒssen mit sich. Sind diese am geplanten Standort verfĂŒgbar und fĂŒr eventuelle spĂ€tere VerĂ€nderungen erweiterbar? Im Idealfall können Sie sie so gut verstecken, dass Ihre Besucher die Aufmerksamkeit auf Ihre Ausstellung richten und nicht auf sichtbar verlegte Kabel.
Ein perfektes Team im Unternehmens-Showroom: Multitouch-Tisch vernetzt mit einer Screen-Wall (sechs Bildschirme) fĂŒr beeindruckende und nicht-lineare PrĂ€sentationen
6. Intelligente Steuerung: Haben Sie Ihren Showroom im Griff! Zum Beispiel mit einem Tablet.
âKann mal schnell einer den Showroom anmachen?â Denken Sie bei Konzept und technischer Planung auch an die effiziente Steuerung Ihrer Ausstellung im Betriebsalltag! Das Hoch- und Herunterfahren des gesamten Showrooms inklusive Licht, Sound, Stationen und Technik sollte mit einem Knopfdruck automatisiert erfolgen.
FĂŒr den Vertriebsmitarbeiter bzw. PrĂ€sentator ist ein zentrales SteuerungsgerĂ€t, beispielsweise in Form eines Tablets, optimal. Auf diesem kann er kurz vor der PrĂ€sentation eine persönliche BegrĂŒĂung mit Logo und Namen des Kunden konfigurieren, oder aber wĂ€hrend der PrĂ€sentation spontan passende digitale Inhalte auf die interaktiven Stationen bringen.
Bei umfassenderen Ausstellungen ist die zentrale Steuerung auch fĂŒr die hauseigene IT bzw. den Administrator eine Arbeitserleichterung. Er kann so technische Probleme erkennen, bevor eine Installation ausfĂ€llt. Oder aber Stationen mit gĂ€nzlich neuen Inhalten bespielen.
7. Zentrales CMS: Tagesaktuelle und relevante Inhalte auf Knopfdruck.
Das zentrale Content-Management-System ist an der Schnittstelle zur Steuerung des Showrooms angelegt. SĂ€mtliche digitalen Inhalte des Showrooms können dort hochgeladen und aktualisiert werden. Zum Beispiel neue Produkte, Referenzprojekte oder zusĂ€tzliche Sprachen. Gleichzeitig lassen sich Inhalte zielgruppengerecht zu Presets bĂŒndeln. So können Sie Ihren Showroom mal auf Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mal auf die BedĂŒrfnisse Ihrer Investoren zugeschnitten, ausspielen.
Ein zentrales CMS ermöglicht auĂerdem Echtzeit-Updates fĂŒr den Showroom. So können Sie digital bereits Produkte und Visionen prĂ€sentieren, die physisch noch gar nicht existieren.
Ihr Showroom ist eines dieser Dinge, das physisch noch gar nicht existiert?
Fangen Sie doch gleich jetzt damit an, Ihre eigene Vision fĂŒr einen interaktiven Showroom zu entwickeln! Bei den ersten Schritten beraten wir Sie gerne und ĂŒberlegen gemeinsam mit Ihnen, wie ein Showroom Sie dabei unterstĂŒtzen kann, Ihre individuellen Unternehmensziele zu erreichen â vom Umsatzplus bis zur ErschlieĂung neuer Zielgruppen. Wenn Sie möchten, erhalten Sie von uns kostenlos und unverbindlich:
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Hier ein Beispiel fĂŒr einen erfolgreichen Showroom:
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- Anleitung: 7 Schritte âvon der Idee bis zur Eröffnungâ
- Hinweise zu Kosten und Zeitplanung
- Anregungen zu Design und Ausstattung
- 10 Typen interaktiver Stationen
- Hilfreiche Checklisten zur Planungshilfe
- Tipps und Tricks sowie weiterfĂŒhrende Links
- 11 Praxisbeispiele von Showrooms unterschiedlicher Branchen


